Preloved Schmuck – das musst Du wissen:

Die Bedeutung von vintage und preloved  

⟶ "Vintage" bedeutet soviel wie: alt / klassisch

 ⟶ "Preloved" hingegen bedeutet im Wortsinne: schon einmal geliebt.

Die beiden Bedeutungen schließen sich also nicht zwingend aus.

Ganz im Gegenteil: ein Vintage-Schmuckstück ist auch preloved, da es ja – aller Wahrscheinlichkeit nach – bereits von jemandem getragen, bzw. geliebt wurde.

Umgekehrt muss ein Preloved-Schmuckstück nicht unbedingt vintage sein. Eine Halskette, die vor einigen Jahren neu gekauft und getragen wurde, ist heute preloved, aber nicht vintage.

New Old Stock

"New Old Stock" ist ein weiterer spannender Begriff aus unserem Re-Sale Metier. New Old Stock steht für Neuer Alter (Waren-)Bestand.

Was bedeutet das genau? Manchmal (leider viel zu selten😉) kommt es vor, dass wir bei Geschäftsauflösungen von Juwelieren alte Schmuckstücke kaufen dürfen, die ihr Dasein seit Jahren – teilweise sogar seit Jahrzehnten – im Schaufenster oder im Lager fristeten.

Diese Stücke bezeichnen wir dementsprechend als New Old Stock. Besonders toll ist es natürlich, wenn auch noch die original Schmuck-Schatulle oder das Schmuck-Etui im neuwertigen Zustand dabei sind.

»Gold und Silber modern nicht«

Diese Redewendung, die man häufig im Zusammenhang mit Schatzsuchen hört, weist auf etwas sehr Wichtiges hin: Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin sind reine Elemente und bleiben daher vom Alterungsprozess verschont.

Ist allerdings der Anteil des Edelmetalles in der Legierung zu gering, dann altern diese Schmuckstücke indem sie oxydieren, also rosten. 

Legierung

Eine Legierung ist allgemein gesprochen ein Werkstoff, welcher aus mindestens zwei verschiedenen Metallen besteht. Je nach Art der Legierungspartner und ihres jeweiligen Masseanteils, können Legierungen über höchst unterschiedliche Eigenschaften, wie Färbung, Härte oder Bearbeitbarkeit verfügen.

Bronze

Bronze ist eine Metalllegierung aus Kupfer und Zinn und gehört zu den ersten von der Menschheit genutzten Legierungen überhaupt.

Seit der Bronzezeit werden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus diesem Werkstoff hergestellt.

Bronze hat gegenüber seinen Ausgangsmetallen etliche Vorteile und ist unter anderem härter und schnitthaltiger als Kupfer.

Gold

In seiner Reinform ist Gold äußerst weich und leicht verformbar.

Hochwertige Schmuckgegenstände werden üblicherweise aus Goldlegierungen mit einem Feingehalt 750 (18 Karat) oder darüber hergestellt.

Klassische Goldlegierungen bestehen dabei aus Gold, Silber und Kupfer. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Krügerrand.

Rotgold 

Rotgold ist eine Mischung aus Feingold, Kupfer und nur einer geringen Menge von Silber. Durch den hohen Kupferanteil ergibt sich eine rote Färbung und eine hohe Härte des Materials.

Bei Gelbgold werden Silber und Kupfer in ungefähr gleichen Teilen zugegeben. Grüngold ist eine Goldlegierung aus Feingold und Silber ohne Kupferzusätze. Abhängig von den Mischverhältnissen lassen sich die Farbtöne unterschiedlich intensiv gestalten.

Durch andere Beimengungen, wie etwa von Zink, Indium, Cadmium oder Gallium, lässt sich die Schmelztemperatur von Gold beeinflussen. Zusätze wie Platin oder Nickel erhöhen die Härte der Mischlegierung.

Silber

Silber ist neben Gold mit vielen anderen Metallen legierbar. Die wichtigsten Silberlegierungen bestehen heute aus einer Beimengung von Kupfer.

Sie finden unter anderem in der Herstellung von Münzen, Schmuck und Besteck Verwendung.

Aus diesem Grund wird Silber mit einem Feingehalt von 925 Tausendstel Teilen Silber nach dem britischen Pfund Sterling auch Sterlingsilber genannt.